Newsletter des Rektorats – Mai 2026
es ist vollbracht – und all die Anstrengungen haben sich gelohnt! Gemeinsam mit der TU Dortmund haben wir in der vergangenen Woche unseren Antrag als Exzellenzverbund präsentiert. Drei Tage lang war ein Gremium aus internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hier vor Ort, um das „Ruhr Innovation Lab“ im Wettbewerb Exzellenzstrategie zu begutachten. Unser Fazit: Die Verbindung zwischen unseren beiden Unis ist in den vergangenen Monaten noch enger geworden und die Verzahnung ist bereits gelebte Realität. Diesen Weg wollen wir fortsetzen. Ganz besonders danken wir allen Mitgliedern und Partnern, die an der intensiven Vorbereitung mitgewirkt haben. Der Teamgeist und der Elan waren deutlich spürbar, dies wird unsere Zusammenarbeit auch für die Zukunft prägen.
Deutlichen Schub haben unsere Pläne zuletzt durch zwei erfreuliche Entwicklungen bekommen:
Zum einen finanziert die Landesregierung den Aufbau eines neuen Analyselabors für das Ruhr Innovation Lab aus Mitteln des NRW-Plans für gute Infrastruktur mit rund 50 Millionen Euro. Den Förderbescheid hat uns Wissenschaftsministerin Ina Brandes vor kurzem überreicht. Am Campus Nord der TU Dortmund entsteht in einer alten Versuchshalle ein neues Labor, in dem künftig neuartige Materialien – etwa für nachhaltige Energieanwendungen – von Forschenden der RUB und der TU Dortmund analysiert werden.
Zum anderen haben wir gemeinsam mit der TU Dortmund die neue Weiterbildungseinrichtung „School of Advanced Professional Studies“ gegründet. Lebenslanges Lernen verstehen wir als Schlüssel zur Zukunft, daher setzen wir hier ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Lernens in jeder Lebensphase.
Auf dem Weg zur Entscheidung im Exzellenzwettbewerb, die im Oktober fallen wird, heißt es nun nicht nur Daumen drücken für unseren Verbund, sondern wir werden dies in den kommenden Monaten weiterentwickeln und vertiefen.
Übrigens: Für den Podcast des Ruhr Innovation Lab können Sie Ihre Fragen einreichen. In Folge 7 im Juni lautet das Motto „ask us anything“ rund um die Exzellenzstrategie. Bitte schicken Sie Ihre Fragen noch bis zum 31. Mai per E-Mail an: hochschulkommunikation@ruhr-uni-bochum.de
Wir freuen uns sehr über die Weiterförderung von vier Sonderforschungsbereichen in Geistes-, Natur- und Materialwissenschaften. Hinzu kommt ein neuer Transregio-SFB mit dem Titel „Historical and Transcultural Narratology“, der zusammen mit den Universitäten Bonn und Freiburg eingerichtet wurde. Die RUB ist mitantragstellend. Dieser herausragende Erfolg spricht für die Forschungsstärke an der RUB quer über alle Wissenschaftsdisziplinen.
Was entsteht, wenn drei große Universitäten ihre Kräfte bündeln? In der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wächst daraus eines der dynamischsten Wissenschaftsnetzwerke Deutschlands. Ein neuer Film zeigt die Menschen, Ideen und Projekte, die die Universitätsallianz Ruhr prägen. Anklicken lohnt sich.
Die UA Ruhr baut ihre Aktivitäten in Zentralasien weiter aus. Dazu hat das Verbindungsbüro für Osteuropa und Zentralasien eine neue Außenstelle in Almaty, der einstigen Hauptstadt von Kasachstan, eingerichtet. Die Außenstelle hat die Arbeit kürzlich aufgenommen, feierlich eröffnen werden wir sie im kommenden Oktober.
Der Diversity Day 2026 stand unter dem Motto „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle“ – und wurde von der TU Dortmund und der RUB nicht nur als einzelner Tag, sondern einen ganzen Monat lang gefeiert. Das beschreibt letztlich den Kern von Inclusive Excellence: Wissenschaftliche Exzellenz entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven systematisch einbezogen, faire Teilhabe ermöglicht und Barrieren abgebaut werden.
Die RUB hat eine Handreichung für die Awareness im Kontext wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie eine Handreichung für geschlechter- und diversitätssensible Bildsprache erarbeitet. Beide waren im Zuge der Zertifizierung im Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands in den Maßnahmenplan aufgenommen worden. Wer eine Veranstaltung plant, erhält Tipps für ein respektvolles, sicheres und inklusives Umfeld. Auch bei der Auswahl von Bildern gibt es wertvolle Hinweise.
Ein neuer Hochschulentwicklungsplan gibt für unsere Universität die Richtung für die kommenden fünf Jahre bis 2030 vor. Er legt fest, welche Ziele die Universität in dieser Zeit verfolgt – und unterscheidet sich maßgeblich von seinen Vorgängern. Achim von Keudell, Prorektor für Struktur und Planung, erläutert im Interview das Prinzip.
Herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Noch sagen wir nicht „willkommen im Team“, denn ihre Amtszeit beginnt im Oktober, dann begrüßen wir Grit im Brahm als neue Prorektorin im Rektorat. Die Hochschulwahlversammlung hat sie zur Prorektorin für Lehre und Studium gewählt. Sie löst die zum 30. September 2026 planmäßig ausscheidende Amtsinhaberin Kornelia Freitag ab.
Wir freuen uns über herausragende Ergebnisse für unsere Universität in mehreren Rankings:
… haben Studierende im Optionalbereich das Lied „Bochum“ von Herbert Grönemeyer nach nur einem Semester „Einführung in die Gebärdensprache“ übersetzt. Gedreht wurde an Orten, die für Bochum stehen: im Stadion des VfL Bochum, am Rathaus, im Bermuda3Eck und natürlich auf unserem Campus. Das Video gibt es hier zu sehen.