Newsletter des Rektorats – Oktober 2026
Liebe Mitglieder der Ruhr-Universität Bochum,
mit lautem Jubel im Ruhrgebiet ist das neue Semester gestartet, zusammen mit unserer Partneruniversität TU Dortmund feiern wir einen super Erfolg in der Exzellenzstrategie. Mit unserer gebündelten Stärke haben wir die Expertenkommission in der Exzellenzstrategie überzeugt: Unsere strategische Partnerschaft im Ruhr Innovation Lab wird ab Januar 2027 als Exzellenzverbund gefördert. Nach der überbordenden Freude, die uns seit Anfang Oktober begleitet, heißt es nun Ärmel hochkrempeln und den Worten (des Antrags) Taten folgen lassen. Wir werden schon bald sehr viel konkreter fassen, wie wir als Exzellenzverbund im kommenden Jahr loslegen wollen, und gehen dazu noch vor Weihnachten in Klausur. Bereits jetzt können Sie sich den 21. Dezember vormerken, dann informieren wir in einem gemeinsamen Townhall-Meeting als Zoom-Webinar über die nächsten Schritte.
Nicht so erfreulich sind leider die notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen für unseren Grundhaushalt. Noch vor Kurzem hat die ganze Universität über den Erfolg in der Exzellenzstrategie gejubelt, und jetzt ergreifen wir akute und strategische Maßnahmen für mehr finanziellen Handlungsspielraum - wie passt das zusammen? Die Mittel aus der Exzellenzstrategie eröffnen uns neue wissenschaftliche Möglichkeiten. Sie sind jedoch weitgehend für konkrete Vorhaben zweckgebunden und können deshalb das strukturelle Defizit des Grundhaushalts nicht ausgleichen. Daher haben wir ein Paket von Sofortmaßnahmen beschlossen und mit der Entwicklung von strategischen Maßnahmen begonnen. Ziel ist es, langfristig wieder mehr Spielraum für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Universität zu schaffen. Es hat einen guten Grund, weshalb all dies mit „Financial Sustainability 2035“ überschrieben ist, denn wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Universität damit auf eine tragfähige Basis stellen.
Gemeinsam mit Ihnen und unseren Alumni und Alumnae, den langjährigen Partnern in der Universitätsallianz Ruhr und Unterstützer*innen aus Bochum und der Region möchten wir dieses mehr als bewegende Jahr auf unserer Akademischen Jahresfeier Revue passieren lassen und vor allem nach vorn schauen. Die Feier wird natürlich im Zeichen des Exzellenzerfolges stehen, der Fokus richtet sich dieses Mal besonders auf Kunst und Wissenschaft – zwei Perspektiven, die sich gegenseitig herausfordern und bereichern. Wir widmen uns diesem spannenden Dialog, wie beide Welten sich gegenseitig inspirieren und warum ihr Zusammenspiel für eine lebendige, offene Gesellschaft unverzichtbar ist. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme, bitte melden Sie sich hier an.
Wir wünschen Ihnen ein gutes und erfolgreiches Wintersemester an unserer Universität!
Anfang September 2026 hat sich ein besonderer Transport aus dem Ruhrgebiet auf den Weg in die Ukraine gemacht. An Bord: Laborgeräte, wissenschaftliche Ausstattung und IT-Hardware für die Partnerhochschulen der Universitätsallianz Ruhr in der Region Dnipro. Die Universitätsallianz Ruhr verbindet konkrete Unterstützung mit langfristiger Zusammenarbeit in Forschung, Transfer und Lehre. Am 1. Dezember findet zudem auf Zeche Zollverein in Essen der Science Summit NRW-Ukraine statt, gefördert durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Die Konferenz richtet sich vor allem an Forschende und Lehrende der UA Ruhr, eine Anmeldung ist bis zum 15. November 2026 möglich.
Unsere RUB Stiftung richtet sich strategisch neu aus. Die Stiftung unterstützt herausragende Ideen und Talente, ihr volles Potenzial zu entfalten. Künftig arbeitet sie mit jährlichen Ausschreibungen zu einem Förderthema. Unsere Vison ist, die Zukunft der Ruhr-Universität Bochum aktiv zu gestalten und in die Region hineinwirken zu können. Über die Neuausrichtung erzählen Rektor Martin Paul und Geschäftsführerin Susanne Seiler im Interview.
Der Hochschulentwicklungsplan (HEP) gibt die Richtung für die kommenden Jahre vor. Was steht drin? Mitglieder aus unserer Community berichten in der Reihe „HEPchen“ in aller Kürze, warum das so wichtig für die Zukunft unserer Uni ist und woran wir merken, dass die RUB ihren Zielen näherkommt.
Wir bauen unsere ihre langjährigen Beziehungen zu Kasachstan aus. Deutschland und Kasachstan vertiefen ihre strategische Partnerschaft. Im Rahmen einer stärkeren Vernetzung von Hochschulen bringen wir uns mit neuen Kooperationen – Forschung, Ausbildung, industrielle Innovation – ein. Gemeinsame Forschung, akademischer Austausch und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte sollen die Partnerschaft langfristig tragen.
Die Zusammenarbeit mit der TU Dortmund im künftigen Exzellenzverbund Ruhr Innovation Lab nimmt konkrete Formen an. Das erste Netzwerktreffen des Ruhr Innovation Lab war ein voller Erfolg. Der Future Dialogue widmete sich einem der drängendsten Themen unserer Zeit: KI und digitale Souveränität. Begrüßt wurden rund 80 Gäste aus Politik und Wirtschaft von NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes, die uns ermutigte, in unserem Verbund innovative Wege zu gehen: „Mehr experimentieren!“
In der Forschung gibt es zahlreiche Kooperationen – ein Beispiel: Das Ruhr Innovation Lab baut am größten Gammastrahlen-Observatorium mit. Vier riesige Spiegelteleskope werden auf La Palma in Betrieb genommen. Astrophysiker*innen des Ruhr Innovation Lab der Universitäten Bochum und Dortmund sind am deutschen Konsortium beteiligt.
Ein Semester im Ausland verbringen: Diesen Schritt haben seit 1987 mit Erasmus+ bereits über eine Million Studierende deutschlandweit unternommen. Eine davon ist Rike Hülsmann, Studentin der Ruhr-Universität Bochum, die ein Semester an der Universität in Zagreb in Kroatien verbrachte. Stellvertretend für alle Bochumer Studierenden, die schon mit Erasmus+ im Ausland waren, hat sie im Sommer eine „One in One Million“-Urkunde erhalten.
Großer Erfolg für uns und unsere europäische Hochschulallianz UNIC (European University of Cities in Post-Industrial Transition): Das UNIC-Projekt BLENDS („Boosting Learning in Entrepreneurship through New and Deepening Alliance Synergies“) wurde aus 138 europaweit eingereichten Bewerbungen ausgewählt. UNIC erhält damit seit September 2026 über einen Zeitraum von zwei Jahren zwei Millionen Euro, um die Innovations- und Unternehmerfähigkeiten innerhalb der Allianz zu stärken.
Mehr Farben, mehr Flexibilität und eine barriereärmere Gestaltung: Am 30. September 2026 veröffentlichte die Ruhr-Universität Bochum ihr aktualisiertes Design. Die Umstellung auf das überarbeitete Corporate Design erfolgt schrittweise und soll bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Die aktualisierten Vorlagen können sofort verwendet werden – Sie finden diese im Markenportal der RUB zum Download.
… steht der November wieder im Zeichen von Open Science. Verschiedenste Formate bieten Tipps und Infos vom Einstieg bis zum Profi-Niveau. Wissenschaftliche Daten, Erkenntnisse oder Lehrmaterialien entfalten mehr Wirkung, wenn man sie teilt. Wie das am besten geht und was man beachten sollte, können alle Interessierten im Open Science Month erfahren. Am 3. November 2026 geht es los.